
Natürlich ist es noch zu kalt (ca. 5 Grad) und daher blühen draußen nur ein paar Sträucher, Krokusse, Schneeglöckchen und gelbe Blumen, deren Namen ich nicht kenne. Die größte Attraktion des botanischen Gartens ist aber eh das Palmenhaus (auf dem Foto), in dem immer verschiedene Versionen tropischen und semitropischen Klimas herrschen. Dessen Herz ist das runde Tropenhaus, das 1874 errichtet wurde (und dessen eiserne Säulen z.T. unter der Vereinnahmung durch Kletterpflanzen zu leiden scheinen...), und in dem Palmen, Bananenstauden und allerlei andere tropische Pflanzen leben. Architekt des vom Londoner Crystal Palace inspirierten Gebäudes war Kopenhagens Stadtbaumeister Peter Christian Bønnecke, nach anderen Angaben J.C. Jacobsen, der Gründer der Carlsberg-Brauerei, und F.E. Kerrn.
Wer sich richtig tropisch fühlen möchte, sollte die Wendeltreppen zum Rundgang in sieben Metern Höhe unmittelbar unter der Kuppel ersteigen. Man hat dort nicht nur einen schönen Blick von oben, sondern erlebt noch ein wenig mehr Hitze und Luftfeuchtigkeit als am Boden.
Details:
Dänisch: Botanisk Have / Palmehuset
Adresse: Øster Farimagsgade 2 B (Eingänge von Gothersgade und Øster Farimagsgade)
Metro/S-tog: Nørreport
Öffnungszeiten (Palmenhaus): 11-15 h (01.10.-30.04. montags geschlossen)
Eintritt: frei
Homepage: http://botanik.snm.ku.dk