Mostrando entradas con la etiqueta Einkaufen. Mostrar todas las entradas
Mostrando entradas con la etiqueta Einkaufen. Mostrar todas las entradas

sábado, 23 de mayo de 2009

Langelinie Outlet

Hier noch eine deutsch-ecuadorianische Koproduktion:

Langelinien-Outlet

Für alle, die nicht wissen, was ein Outlet (Fabrikverkauf) ist: Das sind Orte, wo man Markenkleidung zu Fabrikpreisen finden kann. Normalerweise befinden sich diese Zentren außerhalb der Innenstädte, wie zum Beispiel in Bremen, wo wir letztes Jahr waren. Das war mein erster Besuch eines Outlet, nachdem ich immer wieder davon gehört hatte, aber nie die Chance hatte, dazusein. Damals habe ich eine Jeans, drei Blüschen, eine Winterjacke, eine Sommerjacke und einen Rock erstanden, und ein Deospray gab's beim Bezahlen noch gratis, und alles schön und günstig, in der Regel Ausstellungsstücke und Überproduktion, d.h., Sachen, die in den Läden nicht zum ursprünglichen Preis verkauft wurden, aber deshalb noch lange nicht hässlich sind. Ich habe keine Scham zu sagen, dass ich etwas im Outlet gekauft habe.

Wie gesagt, normalerweise sind diese Orte außerhalb der Innenstädte, immer voller Leute und die jüngeren und älteren Frauen haben die Arme voller Kleidung, während die Männer (jejeje) wie eine Art Kleiderschränke mit Beinen daneben stehen. In Kopenhagen ist alles (besonders Schuhe und Kleidung) ziemlich teuer, und von Outlets hatte ich bisher nichts gehört. Aber Di hatte von einem gehört, war mit ihrer Gastfamilie dagewesen und hat uns den Langelinie-Outlet gezeigt.

Das interessante ist, dass diese Outlets nicht weit von der Innenstadt entfernt ist (etwa 2-2,5 km nördlich von Kongens Nytorv, dem Nordende der Fußgängerzone Strøget), und sehr nah bei der berühmten Meerjungfrau. Dort findet man in restaurierten Packhäusern einige Ladenlokale, die zusammen eine kleines Outletzentrum bilden, das immer voller Leute ist, die zu moderaten Preisen etwas schönes und haltbares kaufen möchten.

Ich (dinamarquense) möchte noch ein paar Informationen ergänzen: Man findet hier internationalen Marken wie Levi’s, Fred Perry, Fila, Kappa, Quiksilver, DrunknMunky, Kana Beach, King Apparel und 667 (Sportswear aus Düsseldorf) über Skandinavische wie Noa Noa, Cottonfield und Matinique bis hin zu lokalen Geschenkartikeln exklusiver (The Gift Gallery) und ganz nicht so exklusiver (im Town Shop) Art. Allerdings sollte man immer bedenken, dass wir uns in Dänemark befinden, wo Outlet nicht unbedingt billig heisst, aber ein Schnäppchen sind möglich. Wir haben sehr günstige und sehr schöne Kleiderbügel gekauft (für 2 Kronen pro Stück). Der Ausblick auf das Hafenbecken und das Fort Trekroner ist übrigens auch nicht übel, die ehemaligen Packhäuser stehen direkt am Wasser.

Details:
Dänisch: Langelinie Outlet
Adresse: Langelinie Promenaden, Langelinie kaj, 2100 København Ø
Metro/S-tog: Østerport
Öffnungszeiten: Mo.-So. 11-18h
Eintritt: frei
Homepage: http://www.langelinie-outlet.dk

domingo, 10 de mayo de 2009

Søstrene Grene

Innenansicht

Dieser Post ist eine Co-Produktion; der Hauptteil stammt von Chaulafanita. So geht's los:

Vor einiger Zeit habe ich eine Italienerin kennengelernt, die Frau eines Kollegen meines Mannes. Sie ist ungefähr so groß (klein) wie ich, und wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Eigentlich wollte ich an diesem Tag im Botanischen Garten fotografieren, aber dann bin ich mit ihr spazieren und shoppen gegangen, obwohl ich es eigentlich nicht besonders schätze, jemanden zu "begleiten", besonders, wenn ich von mir weiss, dass ich nichts kaufen werde. Aber wie gesagt, diesmal war es angenehm, wir sind durch jedem Menge Läden gegangen. Einer der Läden, in die ich sie "begleitet" habe, und in den ich selbst wohl nicht gegangen wäre, ist "dieser Laden". Ich sagte ihr, ich wäre da nie reingangen, der Eingang sehe aus wie von einem Museum. Da hat sie gelacht und gesagt, das sei kein Museum, eher ein bisschen das Gegenteil. Wir traten also ein und während wir die Türschwelle kreuzten gestand sie, dass dies ihr Lieblingsladen in Kopenhagen sei.

Was wir drinnen sahen, hätte ich von außen niemals erwartet. Das war kein Museum, sondern nicht mehr und nicht weniger als eine Art Mini-Ikea, ein Laden für ALLES. Um ein wenig präziser zu sein: Man findet dort Handtücher, Kisten, Regenschirme, Curry, Kinderschwerter, Handtaschen, Schuhe, Pinsel, Tischdecken, Seifen, und wenn wir danach gesucht hätten, hätten wir bestimmt auch Kondome gefunden.

Das Innere des Ladens hat etwas besonderes, erst dachte ich, es sei nur ein Raum mit vielen Sachen drin, aber Schritt für Schritt merkt man, dass das Lädchen, in dem man sich wähnt, in Wirklichkeit ein Warenhaus ist: lange, zum Teil verwinkelte Gänge, viele Sachen, man dringt tiefer und tiefer ein und der Spaziergang scheint kein Ende zu nehmen.

Wir waren sicher 40 Minuten drin, ohne dass uns langweilig wurde. Am Ende haben wir nichts gekauft, aber nicht der Preise wegen. Das Preisniveau von Søstrene Grene ist deutlich günstiger als das der übrigen Läden in der Fußgängerzone.

Vor einigen Wochen bin ich mit meinem Mann nochmal da gewesen, um ihm meine Entdeckung zu "zeigen". Am Anfang war er nicht besonders angetan, aber während wir durch den Laden gingen, merkte ich, wie die Warenwelt vor uns Stück für Stück seine Aufmerksamkeit auf sich lenkte...


Was ich nur bestätigen kann. Daher hier noch ein paar unnütze Informationen von mir:

Eingang, eher unscheinbarDer erwähnte Laden befindet sich in der Fußgängerzone Strøget, Teil Amagertorv, gegenüber der Heiliggeistkirche (der einzigen Kirche, die direkt an der Fußgängerzone liegt).
Laut Homepage des Unternehmens ist der Grund, warum die Preise niedrig sind, in Århus zu suchen, wo die Grene-Schwestern Clara und Anna 1973 den ersten Laden in einem nur über eine steile Treppe zu erreichenden Geschäft eröffneten. Um Kunden anzulocken, mussten die Waren (v.a. Tabak und Schnaps) günstig sein. Im Laufe der Zeit verlagerte sich das Sortiment mehr in Richtung Dekoartikel und andere Kleinwaren (z.B. Mal- und Schreibwaren, Regenschirme, Ritterkostüme, Geschirr, Geschenke und Verpackungen aller Art), und damit war eine gewisse Umorientiertung der Inneneinrichtung erforderlich. Es gibt aber immer noch Schokolade, Tee und Kaffee und andere exotische Artikel, vielfach ökologisch, in den Läden. 1989 wurden die ersten Filialen eröffnet, seit 2005 gibt es auch welche im skandinavischen Ausland (Island, Norwegen und Schweden). Viele der Läden der Kette funktionieren heute im Franchise-System. In Kopenhagen gibt es drei: Neben dem in der Innenstadt noch je einen in den Malls Fisketorved (südlich des Hauptbahnhofs) und Fields (in der Ørestad auf Amager).

Details:
Dänisch: Søstrene Grene
Adresse: Amagertorv 29, 1160 København K
Metro/S-tog: Kongens Nytorv oder Nørreport
Öffnungszeiten: Mo.-Do. 10-18h, Fr. 10-19h, Sa. 10-17h, erster Sonntag jedes Monats 11-16h
Eintritt: frei
Homepage: http://www.grenes.dk

sábado, 25 de abril de 2009

Zug, Fähre, Brücke: Fehmarn-Lolland

Auf der Fähre, (c) 2009 Chaulafanita
Die Logfiles erzählen mir, dass der zufällige Besucher dieses Blogs sich besonders für Brücken, insbesondere die über den Großen Belt interessiert. Heute werde ich daher - um Ihnen eine Alternative zu bieten - darlegen, wie man von Süden nach Kopenhagen gelangt, ohne dabei nur Straßen, Brücken und Tunnel zu benutzen: mit der Fähre.

Diese hier vorgestellte Verbindung ist die kürzeste nach Kopenhagen von den meisten Orten südlich Flensburgs. Sie verläuft von der Insel Fehmarn aus, die übrigens bis zum Beitritt der ostdeutschen Bundesländer die größte bundesdeutsche Insel war und nun hinter Rügen und Usedom Platz 3 belegt. Fehmarn liegt zwischen der Kieler und der Mecklenburger Bucht im südwestlichsten Teil der Ostsee, ziemlich genau 1.300 Meter vom europäischen Festland entfernt, mit dem es seit 1963 die Fehmarnsundbrücke verbindet. Nördlich von Fehmarn befindet sich die dänische Insel Lolland, die von Fehmarn durch 18,6 Kilometer Meer, den Fehmarnbelt, getrennt ist. Zwischen diesen beiden Inseln, genauer zwischen den Häfen von Puttgarden und Rødby (sprich: Röhbü) verkehren Fähren der Gesellschaft Scandlines. Auf einer der Fähren wurde das Foto oben gemacht.

In der Fähre, (c) 2009 Chaulafanita Aus irgendwelchen Gründen gab es innerhalb der 18,6 Kilometer-Route früher Gebiete, in denen man sich weder in Deutschland noch in Dänemark befand, so dass man zollfrei einkaufen konnte, was besonders für Alkohol und Zigaretten vorteilhaft war (Benzin wurde nicht verkauft, denke ich), und daher sind die Fähren noch heute kleine Einkaufszentren mit Parkplätzen unten, Schnaps-, Tabak- und Parfüm-Läden und Food Courts oben. Vor einiger Zeit wurde soweit ich das verstehe die Möglichkeit des zollfreien Einkaufs abgeschafft, und heute scheint daher der Einkauf auf der Fähre vor allem für Dänen lohnend, solange sich das Schiff in deutschen Gewässern befindet, da sie auf dänisch einkaufen könne, aber zu deutschen Bedingungen, während in Dänemark die Steuern (besonders auf Alkohol) höher sind [dies ist keine juristische Information und es ist sehr gut möglich, dass ich es falsch verstanden habe, also im Zweifelsfall bitte per Kommentar richtigstellen]. Die Deutschen sieht man in erster Linie essen, am Frühstücksbuffet oder einem der beiden Cafés-Restaurants.

Die Fahrt dauert etwa 45 Minuten. Auf die Fähre kann man mit allen Sorten Kraftfahrzeugen (incl. Motorrad, Bus und Lastwagen), als Fußgänger, Radfahrer oder mit dem Zug (ICEs/ECs etc. von Berlin/Hamburg über Lübeck und den Fährbahnhof Puttgarden) gelangen. Die Züge und Autos fahren in die Fähre, alle Passagiere müssen aussteigen und dürfen die Garage erst kurz vor Ankunft in Rødbyhavn (oder in Puttgarden in der Gegenrichtung) verlassen.

Von dort nach Kopenhagen fährt man über diverse Inseln, die durch Brücken und Tunnel miteinander verbunden sind.

Dänemark und Deutschland planen, bis 2018 eine Brücke zwischen Fehmarn und Lolland zu errichten. Dann fielen, wie zuletzt zwischen Kopenhagen und Malmö, wohl die Fähren weg. Mehr dazu hier. Wer vorher keine Fähre benutzen will, muss über Flensburg und dann über Brücken über den kleinen Belt (nach Fünen), von dort über den Großen Belt (nach Seeland, gebührenpflichtig) fahren, von wo er nach Kopenhagen oder Lolland oder sonstwo gelangen kann (sogar nach Schweden).

Details:
Dänisch: Linien Rødby-Puttgarden
Adresse: Puttgarden/Rødbyhavn (das Unternehmen: Scandlines Danmark A/S, Dampfærgevej 10, 2100 København Ø)
Metro/S-tog: Fährbahnhof Puttgarden (DB) / Rødbyhavn (DSB)
Öffnungszeiten: siehe hier für die Fähre (en inglés desde Puttgarden), und für Züge hier (bahn.de)
Eintritt (einfache Fahrt): als Fußgänger 6 Euro, in Hochsaison 9 Euro; mit normalem PKW zu Normalzeiten 64 Euro, in der Hochsaison freitags bis sonntags 75 Euro (siehe Details und aktuelle Konditionen hier)
Homepage: http://www.scandlines.de